Sonographie - Funktionsprinzip
Die Sonographie (oder auch Ultraschall-Untersuchung) ist ein Verfahren zur bildlichen Darstellung verschiedener Körperregionen mit Ultraschallwellen im nicht hörbaren Bereich. Dabei handelt es sich um mechanische Schwingungen mit Frequenzen zwischen 1 und 12 MHz. Die von einem Schallkopf ausgesendeten Ultraschallwellen werden im Körper je nach Gewebeart absorbiert oder reflektiert. Anschließend empfängt der Schallkopf die reflektierten Schallwellen wieder, so dass er abwechselnd als Sender und Empfänger dient. Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, mit dem Ultraschallgerät verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. So entstehen zweidimensionale Bilder, die eine räumliche Vorstellung von Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe und Weichteilgewebe vermitteln. Die Ultraschalltechnik funktioniert überall da gut, wo viele Weichteile und keine Knochen im Weg sind.