Magnetresonanztomographie (MRT) - Funktionsprinzip
Die Magnetresonanztomographie (MRT) - auch Kernspintomographie genannt - kommt in der diagnostischen Radiologie seit Beginn der 80er Jahre zum Einsatz. Es handelt sich um ein modernes Schnittbildverfahren, mit dem es möglich ist, überlagerungsfreie dreidimensionale Schichtaufnahmen vom Inneren des menschlichen Körpers zu erstellen. Die MRT ist ein röntgenstrahlungsfreies Verfahren. Stattdessen wird vermessen, wie sich der menschliche Körper in einem Magnetfeld verhält. Um die Bilder zu erzeugen werden vor allem die im Körper vorhandenen Wasserstoffatome genutzt. Sie verfügen über den sog. Spin (Eigenrotation) und ein schwaches natürliches Magnetfeld. Analog einer Kompassnadel kann dieses durch ein starkes künstliches Magnetfeld ausgerichtet werden. Mit Hilfe von Radiowellen wird der Zustand von spulenförmigen Antennen aufgefangen und vom Computer in hochauflösende Bilder umgerechnet.