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Norbert Thor Michael Kampschulte Dr. Ralph Alexander Meyer Dr. Heino Wichmann

Mammographie - Untersuchungsablauf

Mammographie Behandlungsablauf

Nach möglichkeit sollte eine Mammographie in der Zyklusmitte, also etwa zehn Tagen nach Beendigung der Regelblutung erfolgen. Zu dieser Zeit ist die Drüse transparent und die Kompression am wenigsten unangenehm. Denn um eine gute Bilddarstellung zu gewährleisten, muss die Brust für die Aufnahme komprimiert werden. Dazu wird sie unter Anleitung einer Röntgenassistentin zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammen gedrückt. Dabei ist die Bildqualität umso besser und die Strahlenbelastung umso geringer, je mehr die Brust komprimiert werden kann. Die Komprimierung erfolgt jedoch nur so weit, wie Sie es akzeptieren können. Von jeder Brust werden in der Regel zwei Bilder in unterschiedlichen Ebenen angefertigt. Dazu werden die Röntgenstrahlen einmal von oben nach unten und einmal schräg durch die Brust geschickt. So können etwaige Veränderungen erkannt und lokalisiert werden. Bei unklaren Veränderungen können weitere Aufnahmen notwendig sein.
Nach der Mammographie befundet der Radiologe die Bilder. Er tastet auch Brust und Achselhöhlen ab und gleicht diesen Tastbefund mit dem Röntgenbild ab. Durch diese Kombination kann eine genauere Diagnose gestellt werden.

  • Funktionsprinzip
  • Einsatzmöglichkeiten
  • Untersuchungsablauf
  • Kontraindikationen
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